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Mannschaftsführer Carsten Dunkel hatte in der teameigenen WhattsApp Gruppe vehement zwei Siege für das zurückliegende Wochenende gefordert. Alle Spieler waren sich jedoch einig, dass das auzugebene Ziel " 3 Punkte" lauten muss. Die erreichte das SFO Sextett nach zwei harten Fights auch am Sonntagnachmittag. 

Gerade der Gegner am Samstag, SC Poppenbüttel, stand unserer Mannschaft in Sachen Ausgeglichenheit kaum etwas nach. Im oberen Paarkreuz konnte Leon nach guter Leistung einen wichtigen Zähler gegen Kushov erzielen, war jedoch gegen Patrick Khazaeli in Summe chancenlos. Ähnlich erging es Jannik Hehemann, der weiterhin nach seiner Form sucht, gegen den Einser der Heimmannschaft. Zusätzlich musste Jannik allerdings auch gegen Kushov die Segel streichen, da eine 7:0 Führung in Satz 4 nicht zum Entscheidungssatz reichte. Glücklicherweise konnte die Mitte dieses Ergebnis ausgleichen. Jonathan Habekost schlug Meder, der bis dato starke Ergebnisse vorzuweisen hatte, nach Anlaufschwierigkeiten deutlich. Allerdings machte sich in Einzelrunde 2 nicht zum letzten Mal an diesem Wochenende der Rücken deutlich bemerkbar, was definitiv einen Beitrag zur Niederlage gegen Cozmolici lieferte. Oliver Tüpker bestätigte die bereits im Abschlusstraining gezeigte, aber von Teamkollegen missinterpretierte, aufsteigende Form und gewann gegen beide Gegner im Endeffekt klar. Dabei profitierte er allerdings auch von bestimmt mindestens 15 "Service-Winnern". Spektakulär und spannend ging es im unteren Paarkreuz zu. Tim Artarov konnte gegen den für dieses Paarkreuz übertrieben starken Flörke zwar nicht gefährden, zeigte aber gegen den guten Kellert bisher ungekannte Nervenstärke und holte einen wichtigen Zähler. Andreas Scholle war auch gegen Flörke "dran". Neben dem klar verlorenen ersten Satz und klar gewonnenen dritten Satz gingen aber die beiden knappen Sätzen an den Poppenbütteler. Wie gewohnt (und angekündigt) behielt es sich Andreas in Einzelrunde 2 allerdings vor bei einem 5:6 Rückstand das Remis herzustellen. Bis 0:1 nach Sätzen und 5:10 nach Punkten sah es danach allerdings nicht aus. Andreas konnte allerdings nocheinmal ein paar Prozentpunkte drauflegen und den Satz und am Ende auch das Spiel gewinnen. 

 

Nach einer Nacht im guten Hotel neben der Hamburger Pferderennbahn (auch Pferdefan Carsten Dunkel hätte trotz fehlendem zweiten Zähler am Samstag also noch etwas zu lachen gehabt) ging es am Sonntag weiter zum Aufsteiger aus Siek. Mit einer guten Halle, einem guten Hygienekonzept und angenehmen Gegnern stellt die Truppe eine Bereicherung der Liga da. Leon Hintze zeigte nach dem wichtigen Sieg in Einzelrubnde 1 gegen Escher auch in Einzelrunde 2 wie stark er agieren kann. Gegen den unangenehm zu spielenden Polen Dzikowski reichte es mit viel Kampf zu einem Viersatzsieg. Bei Jannik Hehemann triftt auch am Sonntag die Aussage "Wenns nicht läuft dann läufts nicht" zu. 5 Matchbälle reichten gegen Dzikowski nicht zum Sieg und unter anderem auch unter diesem Einfluss lässt sich die anschließende deutliche Niederlage gegen Escher erklären, wo Jannik sich unter Wert verkaufte. Es kommen auch wieder bessere Tage. Jonathan machten leider seine Rückenschmerzen zu kämpfen. Nach 3 spektakulären Sätzen gegen den bis dahin ungeschlagenen Zibell musste Jonny leider aufgeben. Auch zu seinem zweiten Einzel trat er leider nicht mehr an. Gute Besserung! Umso bitterer, dass Oliver ein Rückfall in die Zeit vor dem donnerstäglichen Training unterlief. Gegen den ehemaligen Zweitligaspieler Bluhm, der vermutlich das unorthodoxeste Spielsystem der Liga darstellt fand er nie zu gewohnten Abläufen und verlor verdient. Wie ausgewechselt gewann Oliver allerdings nach starker Leistung gegen den gute Zibell in Einzelrunde 2. Für einen Sieg fehlten uns also 4 Siege im unteren Paarkreuz. Und die kamen auch. Ehrlicherweise muss allerdings auch gesagt werden, dass wir im Vorhinein damit auch durchaus geliebäugelt hatten. Wie schwer das allerdings zu bewerkstelligen ist zeigte Tim Artarov in seinem ersten Einzel gegen Schulz, das nur äußerst knapp in Satz 5 nach Oesede ging. Beeindruckend dabei allerdings wie wenig Tim sich davon aus dem Konzept bringen ließ, dass er vielleicht nicht sein absolutes Topniveau abrufen konnte: Bei 10:10 im fünften Satz reichten Tim zwei starke Bälle zum Sieg. Im zweiten Einzel gegen den guten Rahberger konnte Tim dann nochmal eine Schippe drauf packen und das Spiel deutlicher für sich entscheiden. Andreas Scholle spielte seinen Stiefel zweimal munter runter, hatte dabei aber vor allem gegen Rahberger zwischenzeitlich etwas Probleme. Den Siegpunkt stellte Andreas schlussendlich gegen Schulz her und profitierte dabei von seinen starken Aufschlägen und nicht zuletzt auch einigen Gegenspins mit Kante. Insgesamt ein knapper, aber verdienter Sieg, wenn man bedenkt, dass Jonny Habekost gerade in seinem zweiten Einzel auch gute Chancen gehabt hätte.

Über das gesamte Wochenende hat sich erneut herausgestellt wie wichtig für uns die Ausgeglichenheit und auch der Zusammenhalt im Team ist. So soll es, am besten schon am kommenden Samstag gegen Lunestedt, weitergehen. Wir würden uns über viele Zuschauer freuen! Beachtet allerdings dabei bitte, dass aufgrund der steigenden Infektionszahlen das Hygienekonzept für Heimspiele der ersten Herren etwas angepasst wird. Unter anderem gilt für alle Personen in der Halle, außer den spielenden Akteuren, zu jeder Zeit Maskenpflicht! Näheres dazu im Vorbericht für Samstag.

1Herren2021

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